LogisticsLab/CLP

Oft wird gefordert, den bestmöglichen Standort auf der grünen Wiese zu bestimmen. Dabei handelt es sich um die Aufgabe, innerhalb eines gewissen Gebietes den Punkt zu finden, auf dem ein geplanter Logistikknoten optimal platziert werden kann. Man nennt diese Art der Standortwahl kontinuierliche Standortplanung. Die einzelnen Punkte auf einer ebenen Fläche oder auf einer Kugeloberfläche stellen die Positionen eines potentiellen Standorts dar.

Bei der Standortplanung in der Ebene unterscheidet man nach der Zielstellung zwei wichtige Planungsmodelle:
  • Das Median-Problem hat die Minimierung der gewichteten Distanzen zum Ziel und besteht i n der Ermittlung eines oder mehrerer optimaler Standorte. In Abhängigkeit der Anzahl p der gesuchten Standorte werden diese Probleme auch p-Median-Probleme genannt.
  • Das Zentren-Problem verlangt die Minimierung der maximalen gewichteten Entfernung der Bedarfsorte zu den jeweils für sie zuständigen Standorten und besteht in der Ermittlung eines oder mehrerer Zentren. In Abhängigkeit der Anzahl p der gesuchten Standorte werden diese Probleme auch p-Zentren-Probleme genannt.
Kontinuierliche Planungsverfahren liefern Punktkoordinaten für Standorte, die jedoch selten unverändert zu nutzen sind. Gewöhnlich muss der Ermittlung eines theoretischen Standorts eine Analyse folgen, in der die in einem gewissen Umkreis um den gefundenen Punkt gelegenen Orte hinsichtlich ihrer Eignung für die Errichtung der vorgesehenen Anlage geprüft werden und eine geeignete Ortslage ausgewählt wird.

Oberflaeche CLP

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